Der rasende Rudi

“Langsam ist ja schön, aber nicht meins”, sagt Rudolf Holischek, 70 Jahre alt, fleißigster Fahrradkurier bei Packator. 

Unter all den Packator HEROES, die sich auf den Straßen tummeln, sticht er ganz besonders heraus. Bis zu 1.200 km Lastenkilometer im Monat (!) fährt der drahtige Rentner auf seinem Rennrad als Fahrradkurier durch die Straßen Berlins. 
Dabei ist er mit modernster Technik ausgestattet: per Smartphone und Bluetooth Headset navigiert er sicher durch den Großstadtverkehr. 

Dabei hat er den Job als Fahrradkurier gar nicht nötig - “als Angestellter bei BMW habe ich sehr gut verdient. Bis heute bin ich gern gesehener Gast auf dem Firmengelände in Leipzig und viele erkennen mich noch.”
Ironischerweise entdeckte Rudi beim Autohersteller BMW seine Leidenschaft fürs Fahrrad fahren. 
Um sich ein wenig sportlich zu betätigen, fing er an, das Auto morgens stehen zu lassen und sich lieber aufs Fahrrad zu schwingen. Das wurde natürlich von vielen Kollegen belächelt. Welcher Angestellte eines Automobilkonzerns fährt schon mit dem Rad zur Arbeit?
“Die gleichen Kollegen fragten mich einige Jahre später um Rat beim Fahrradkauf, weil sie gesehen haben, wie gesund und fit ich bin”, sagt Rudi stolz. 

 

Dabei war er durchaus kein Kind von Traurigkeit. “Ich habe öfter mal getanzt, geraucht und getrunken. Aber ich habe mir immer gesagt, mit 28 ist Schluss damit.” 
Gesagt, getan - mit dem 28. Lebensjahr ließ der heutige Fahrradkurier Rudi sein wildes Partyleben ruhen und achtete auf seine Gesundheit. 
Das Fahrradfahren ist für ihn allerdings in erster Linie keine Selbstgeißelung oder Training, sondern vor allem Spaß. 

Das merken auch unsere Kunden bei Packator, die ihre Pakete von Rudi durch die Stadt transportieren lassen. 
“Mit den Kunden verstehe ich mich bis auf wenige Ausnahmen sehr gut, weil ich - egal was kommt - immer versuche, freundlich zu bleiben.”

Möge unser Rudi uns noch lange als rasender Fahrradkurier und Packator HERO erhalten bleiben.